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Bildgebende Diagnoseverfahren > Vergleich der Verfahren

Vergleich bildgebender Diagnoseverfahren



Vergleich der Verfahren

Computer-tomographie

Magnetresonanz-tomographie

Röntgen

Ultraschall

Bildgebung durch

Röntgenstrahlen

Radiowellen und magnetische Felder

Röntgenstrahlen

Schallwellen

durchschnittliche Untersuchungsdauer

15-30 Min. ohne Wartezeit wg. oraler Kontrastmittelgabe oder Warten auf die Bilder

ca. 30 Min. inkl. intravenöser Kontrastmittelgabe und Einweisung durch den Arzt

unterschiedlich, je nach untersuchtem Körperteil und Wartezeiten wg. Kontrastmittelgabe

völlig unterschiedlich, je nach untersuchtem Körperteil und Grund der Untersuchung (Routine oder Verdacht auf Erkrankung)

Kontrastmittel erforderlich

je nach untersuchtem Körperteil, aber meist wird Kontrastmittel gegeben

meist nicht, gelegentlich bei Tumordiagnostik

je nach untersuchtem Körperteil, aber meist wird Kontrastmittel gegeben

meist nicht, gelegentlich bei Unterscheidung bösartiger und gutartiger Tumore

geeignet für

Organe und Skelettsystem

Weichteilgewebe

vorwiegend Skelettsystem, aber auch Organe

alle nicht luftgefüllten Organe

Vorteile

hochauflösende Bilder der inneren Organe und des Knochenaufbaus

strahlungs- und nebenwirkungsfrei; hochauflösende plastische, mehrschichtige Bilder der inneren Organe

hochwertige Bilder des Skelettsystems

strahlungs- und nebenwirkungsfrei; als erste Diagnosemethode sehr gut geeignet

Nachteile

gewisse Strahlenbelastung vorhanden, evtl. Unverträglichkeit des Kontrastmittels

weniger geeignet zur Untersuchung fester Strukturen (Knochen)

Strahlenbelastung vorhanden; evtl. Unverträglichkeit des Kontrastmittels; weniger geeignet zur Untersuchung von Weichteilgewebe

geringe Auflösung; zur Untersuchung fester Strukturen (Knochen) nicht geeignet

 

Redaktion Deutsche Medizinerauskunft, Datum der letzten Änderung: 30. März 2009