Die Aufgabe dieses Facharztes ist die Erkennung und Behandlung von Haut- und Geschlechtskrankheiten, Gefäßerkrankungen (Krampfadern) und entzündlichen Erkrankungen im Analbereich. Da sich bei sexuell übertragbaren Krankheiten die Symptome häufig an der Haut oder an Schleimhäuten zeigen, hängen diese Gebiete zusammen. Auch die Männerheilkunde fließt hier mit ein.
Durch Gespräche versucht sich der Dermatologe und Venerologe einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Symptome in welchen Situationen auftreten. Auch führt er verschiedene Arten von Allergietests durch oder nimmt Haut-, Nagel- oder Haarproben, um die Auslöser zu finden.
Die häufigsten Krankheiten, die der Dermatologe behandelt, sind Schuppenflechten und Hautentzündungen. Da in Deutschland die dritthäufigste Krebsart Hautkrebs ist, zählt auch die Onkologie zu seinem Gebiet.
Neben den notwendigen Therapien, wie z. B. Muttermalentfernung, Venenverödung, Hyposensibilisierung bei Allergien oder Behandlung von Haut-, Haar-, Mund- und Nagelpilz werden auch kosmetische Behandlungen durchgeführt. Hierzu zählen Peelings, Laserbehandlungen (Entfernung von Tätowierungen, unerwünschtem Haarwuchs), Faltenbehandlung etc.
Aus- und Weiterbildung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Auf das Medizinstudium folgt eine fünfjährige Weiterbildung an einer Weiterbildungsstätte.
Redaktion Deutsche Medizinerauskunft, Datum der letzten Änderung: 30. März 2009
Tipp: Kostenloser UV-Check per Handy
Die Lichtschäden der Haut - vor allem die in den ersten 18 Lebensjahren erworbenen - sind die weitaus häufigste Ursache für die Entstehung von Hautkrebs.
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum einen kostenlosen UV-Check per Handy an. Dort können die Nutzer täglich die neuesten Daten zur Sonnenintensität am aktuellen Aufenthaltsort abrufen.
Berücksichtigt wird dabei auch die aktuelle Ozonverteilung. Neueste Satelittentechnik macht´s möglich.
Außerdem gibt es im Internet (www.uv-check.de) eine Vielzahl von Tipps und Hinweisen zum richtigen Verhalten unter der Sonne.
Quelle: BVDD.