Fachrichtung Laboratoriumsmedizin
Der Laboratoriumsmediziner erstellt mittels Untersuchungen von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten Laborbefunde für weiterführende Diagnosen bezüglich einer Krankheit oder deren Ursachen. Anhand dieser Laborwerte werden beispielsweise Krankheitsverläufe überwacht, Therapieerfolge kontrolliert und festgestellt, in welchem Stadium eine Krankheit (zum Beispiel Krebs) sich befindet.
Aus- und Weiterbildung zum Laboratoriumsmediziner
Auf das Medizinstudium folgt eine mindestens fünf Jahre dauernde Weiterbildung an einer Weiterbildungsstätte. Hiervon werden ein Jahr in der stationären Patientenversorgung (Innere, Allgemein- oder Kinder-/Jugendmedizin) und eineinhalb Jahre in verschiedenen Laboratorien verbracht.
Schwerpunktbezeichnung "Mikrobiologie"
Die Schwerpunktbezeichnung "Mikrobiologie" wird in einigen Bundesländern nach neuer Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer innerhalb des Fachgebietes Laboratoriumsmedizin nicht mehr vergeben.
Redaktion Deutsche Medizinerauskunft, Datum der letzten Änderung: 2. April 2009